Ladengalerie
Müller GmbH, Alt-Tempelhof 26, 12103 Berlin
Fax 030/ 69 40 91 24, info@ladengalerie-berlin.de,
U-Bahn 6 Alt-Tempelhof,
Dienstag,
Mittwoch, Donnerstag 12-18 Uhr und nach Vereinbarung
Ladengalerie
Berlin, gegründet 1962
> Hans Grundig in: verfemt verfolgt vergessen? 16.
März bis 28. Juli 2013. Kunst und Künstler im Nationalsozialismus. Werke aus
der Sammlung Gerhard Schneider. Ephraim-Palais, Stadtmuseum Berlin,
Poststr. 16, 10178 Berlin <
JOHANNES
GRÜTZKE
Johannes
Grützke, "Blut des Gekreuzigten", 1.5.2013, 140 x 100 cm
- "Das christliche Abendland", 20.5.2013, 190 x 160 cm
Foto von Andreas Pospischil
>
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"Schreiten
machen", bez.u.r.:
J.G./ 98, h.: Johannes Grützke/ 26.12.1998,
Öl auf Leinen, 200 x 140 cm
> 
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> 1.3.-16.6.2013, Johannes Grützke in "Jordaens und die Antike, Jordaens und die Moderne", Ausstellung Museum Fridericianum Kassel
>
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"Verrat im Schutz der Liebe", bez.u.l.:
J.G. 98, Öl auf Leinen, 180 x 100 cm
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Die Publikation gibt nicht allein
Aufschluss, welche Künstler in der Ladengalerie ausstellten, was
unternommen wurde, um die Werke dieser Künstler in Berlin und außerhalb
bekannt zu machen. Das für heutige Leser wohl Interessanteste ist das
publizistische Echo, das die fünfzigjährige ununterbrochene
Galerietätigkeit hervorgerufen hat. Erstaunlich, wie vielfältig das
Westberliner Feuilleton gewesen ist, wie man sich bemühte, auch
Kunstrichtungen, die nicht im Trend lagen, wahrzunehmen und, wenn auch
nicht zu lieben, so doch verständlich zu machen. Überraschende
publizistische Highlights sind die Artikel der Frankfurter Allgemeinen
und der Neuen Zürcher Zeitung, die immer einsprangen, wenn der lokalen
Presse die Puste ausgegangen war. Das Buch, das ein eindringliches Bild
(West)berliner Befindlichkeit vermittelt, informiert durch zwei Texte
des Herausgebers, „Westberlin im Rückblick“ und „Der ´Leuchtturm der
Freiheit` und die Bildende Kunst“, über die politisch-kulturellen
Rahmenbedingungen der Galeriearbeit seit 1962.
20 € zuzüglich Postgebühr
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Mitteilung des Vereins für die Geschichte Berlins, gegründet 1865, 109.Jahrgang, Heft 2, April 2013.
"Friedrich Rothe (Hrsg.) Ladengalerie gegründet 1962, Ladengalerie Müller GmbH, Berlin 2012, 232 S.
...Die Gründer hatten das Ziel, in einer von der abstrakten Kunst
dominierten Zeit figurative Kunst aus Ost und West vorzustellen.
Prominente Künstler der DDR, wie Lea Grundig, Otto Nagel und Fritz Cremer, waren im Ausstellungsprogramm mehrfach vertreten...
Auch auf Kunstmessen konzentrierte sich die Galerie auf
Einzelausstellungen Berliner Realisten der Gegenwart. Dabei stand über
Jahrzehnte bis zur Gegenwart Johannes Grützke im Vordergrund. 1993
waren Grützke und Karoline Müller Gründungsmitglieder der
Schadowgesellschaft...Rechtzeitig zum Galeriejubiläum ehrte Berlin
Johannes Grütrzke zu seinem 75.Geburtstag durch die Verleihung des
Hannah-Höch-Preises und einer großen Ausstellung im Ephraim-Palais.
Grützke wie auch die Protagonisten der Ladengalerie eint der Wille,
Gesellschafts- und Geschichtsbrüche offen zu legen. Die vorliegende
Chronik legt darüber Rechenschaft ab und wird durch ein
Künstlerregister vorbildlich erschlossen. Martin Mende"
> Johannes Grützke in der Hauptstadt - Graphik <
> Johannes Grützke,
Pastelle: „Gebeugt
mit Weinglas II“,
„Im
Knien über der Bettkante“, „Stark gebückt“, 140x100cm, „Liegende vom Fuße aus“, 135,5x100cm, Ladengalerie Müller GmbH, Alt-Tempelhof 26, 12103 Berlin,
Faltblatt, ISBN 3-926460-96-2
> Johannes Grützke in der Hauptstadt - Graphik <
>
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Johannes Grützke, Pastell, bez.u.r.: J.G./98, 50,5 x 100 cm, 1.500,- €, Vorsatz zu "Rosamunde" 1999 von Joachim Bohnert
> 


79
Seiten, 52 Abbildungen, 14,5 x 21 cm, gebunden, 9,80 € zuzüglich
Postgebühr
Klinkhardt
und Biermann, Junge Kunst 04 Johannes
Grützke. In dieser Reihe ist Paul Klee Nr.01, Nr.02 Paul Gauguin, Nr.03
Vincent
van Gogh.
Das ist ein schönes Buch. Johannes Grützke zu Lebzeiten unter den
Klassikern,
wo er auch hingehört. Das ist ein Buch indem wir hauptsächlich Gemälde
sehen,
die wir noch nicht kennen. Das wird zum Erlebnis, dem Verlag sei Dank.
Wir
können sehen, dass Grützke der große, kühne, herausragende Maler ist,
der seine
guten, frühen, monochromen Bilder hinter sich gelassen hat nicht mehr
demonstrieren muss, wie er zeichnen kann und heute zeigt, dass er malt,
malt,
malt und abmalt, abmalt, abmalt. Sich herausnimmt, wobei er sich
einschließt,
uns zu zeigen wie groß und klein wir sind, wie dick und dünn („wir
sehen noch
viel schlimmer aus“ hat einer gesagt). Nie trifft er hässlich,
abstoßend immer
nur allzu genau. Wir hängen die Bettlaken mit genialen Faltenwurf auf
und
amüsieren uns mächtig, natürlich trinken wir was sehr Gutes dazu, und
natürlich
aus Wassergläsern gereicht auf einem silbernen Tablett, aber es ist
„Adam und
Eva“, die sich beschwipst amüsieren, das ist das Deckblatt zu dem Buch.
Das
„einfache“ Buch, bibliophil anmutend, beherbergt 2
Giganten. Johannes Grützke, der größte lebende Maler von Menschen mit
seinem
Werk und Eduard Beaucamp, den grandiosen Feuilletonisten von dem man
nicht
genug lesen kann. Er kennt sich in Grützkes Bildern so gut aus wie kein
anderer
und kann das auch formulieren. Der „alten Leier“ der Betrachter von
Grützkes
Bildern um eine mögliche „Groteske“ kommt er so: „Weder diese frühen
symbolischen Figuren noch die bewegten späteren, inklusive der Porträts
und der
zahlreichen Selbstporträts, sind „Charaktermasken“, ein Begriff, der
seit Karl
Marx den entfremdeten Menschen im Kapitalismus bezeichnen sollte. Auch
die
späteren Bilder verfremden, überzeichnen oder verzerren die
Abgebildeten
häufig. Dennoch werden sie uns nicht fremd, sondern vertrauter.“ Im
Buch, dem
wir eine zweite bis fünfte Auflage wünschen, schreibt auch Simon Elson,
geb.1980, einen Beitrag. Er geht nicht nur spannend auf die Anfänge des
Malerlebens von Grützke ein, sondern befasst sich auch mit dem
beachtlichen
graphischen Werk des Künstlers, was bis jetzt 540
Werkverzeichnisnummern
umfasst.
Leider
ist
nur die Veröffentlichung von dem Werkverzeichnis der Druckgraphik 1
angegeben,
es sind aber bereits 2 und 3 erschienen. Unter den Abbildungen sind
keine
Größenangaben, so dass man nicht erkennen kann, wie groß die Bilder
sind, vor
allem wenn große Bilder kleiner abgebildet sind gegenüber kleineren
Werken. Es
fehlt auch die Angabe zu der großen Ausstellung im Kolbe Museum Berlin
„Johannes Grützke - Das Plastische“ so geht leider verloren, dass
Grütze auch
ein Skulpteur und Medailleur ist, der in Berlin Gedenktafeln in Bronze
als
Reliefs im Stadtbild hat wie z.B. für Dietrich Bonhoeffer und Günter
Bruno
Fuchs oder seine eindrucksvollen Medaillen zu dem Mäzen James Simon und
der
fortschrittlichen englischen Prinzessin Victoria von Preußen.

"Adam und Eva/ das
weiße Laken", bez.h.: Johannes/ Grützke/ 21.5.2001, Öl auf Leinen, 130
x 205 cm
Preislisten zu den Werken und zu den
Katalogen von Johannes Grützke auf Anfrage
"Das Gesicht mit
Brille", 1988, Kaltnadel, 9,2 x 12,6 cm, 180,-€
"Kinn und Hals", 1988, Kaltnadel, 11,9 x 9,4 cm, 180,-€
>
> 2012, Kassette, 44 x 61 cm, mit 67 Linolschnitten zu Tableaus zusammengestellt auf 20 Blättern, 2.000,-€
> Verzeichnis
der Druckgraphik von Johannes Grützke Nr.1/ 1958-1963/ WDP1 bis WDP58/
Seite 2-63. Gespräche am Graphikschrank/ Seite 64-145. Personen und
Sachregister/ Seite 146-164. Technikenregister und Anmerkungen/ Seite
165-174. Benutzte Literatur/ Seite 175. Nachwort des Herausgebers
Andreas Pospischil/ Seite 176. 98 Abbildungen/ 176 Seiten/ 25,5 x 21
cm/ ISBN
3-926460-92-X/ Vorzugsausgabe
mit fünf
Linoldrucken/ signiert/ nummeriert/ Aufl.100/
250,-€/ Normalausgabe 30,-€/
zuzüglich Porto und Verpackung/ Verlag und
Vertrieb: Ladengalerie Müller GmbH, Alt-Tempelhof 26, 12103 Berlin
bez.h.: Johannes/ Grützke/ 18.1.2010, Öl auf Leinen, 35 x 25 cm
JOHANNES
GRÜTZKE
Die Haltung der Batseba
Katalog mit
Vorzug, Kaltnadel, WDLGP504,
Auflage 15,
200,-€
Batseba XIII,
bez.o.r.: J.G.07, h.: Johannes
Grützke/ 19.7.2007, Öl auf Leinen, 80 x 100 cm
Batseba III,
bez.o.r.: J.G.2003, h.: Johannes
Grützke/ „Batseba” 9.3.2003, Öl auf Leinen, 100 x 100 cm
JOHANNES
GRÜTZKE
Graphik
„Blicke
auf Volksvertreter, Volksvertreter
mit dem Sarg“,
1990, WDLG263, Linolschnitt, 90 x 36 auf 100 x 46 cm, Aufl.80, 400,-€
„Blicke
auf Volksvertreter, Volksvertreter
und die Tochter des Schmieds“,
1990, WDLG260, Linolschnitt, 83,5 x 35,2 auf 100 x 46 cm, Aufl.80, 400,-€
„Blicke
auf Volksvertreter, Epitaph
für Sydow“,
1992, WDLG269, Linolschnitt, 37 x 97 auf 46 x 100 cm, Aufl.80, E.d´A.15, 400,-€
„Blicke
auf Volksvertreter, Volksvertreter
am Schweinekoben“,
1990, WDLG258, Linolschnitt, 83,2 x 36,2 auf 100 x 46 cm, Aufl.80, 400,-€
„Blicke
auf Volksvertreter, Volksvertreter
am pflügenden Bauern“,
1990, WDLG259, Linolschnitt, 91 x 35,5 auf 100 x 46 cm, Aufl.80, 400,-€
„Blicke
auf Volksvertreter, Volksvertreter
an der Mutter“,
1989, WDLG243, Linolschnitt, 62 x 35 auf 100 x 46 cm, Aufl.80,
E.d´A.3, P.1, 400,-€
„Blicke
auf Volksvertreter, Volksvertreter
mit Schafsschur“,
1989, WDLG244, Linolschnitt, 74 x 35,5 auf 100 x 46 cm, Aufl.80,
E.d´A.11, 400,-€
JOHANNES
GRÜTZKE
Gemälde

„Gehen,
Bleiben,
Durchdringen“, bez.u.r.: J.G./
2000, h.: Johannes
Grützke/ 6.9.2000, u.l.: Zeitplan Lampe Tisch Stuhl, Öl auf Leinen, 185
x 205
cm
Johannes Grützke -
Das Plastische,
Katalog 200 Seiten und 148
Abbildungen, ISBN
3-926460-87-3, 60,-€